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Regionalverband holt Kommunen für Energiewende ins Boot

Energie Regionalverband holt Kommunen für Energiewende ins Boot

Für die Energiewende will der Regionalverband FrankfurtRheinMain seine Mitgliedskommunen ins Boot holen. Das Ziel, bis 2050 die komplette Energieversorgung auf erneuerbare Quellen umzustellen, sei noch lange nicht erreicht, sagte Verbandsdirektor Ludger Stüve (SPD) am Montag.

Frankfurt/Main. Das Land Hessen und die Stadt Frankfurt haben sich bereits auf dieses Ziel festgelegt. Im Regionalverband, dem 75 Kommunen und die Kreise Groß-Gerau, Hochtaunus, Main-Kinzig, Main-Taunus, Offenbach und Wetterau angehören, sollen nun Strategiegruppen aus Experten gebildet werden.

Angestrebt wird eine Art Verbund, in dem sich große Energieverbraucher wie die Stadt Frankfurt aus der Region mit heimischer Energie aus Wind, Sonne und Biomasse beliefern lassen. Bisher fließe viel Geld für Öl und Gas aus der Stadt an weit entfernte Lieferanten, sagte Expertin Wiebke Fiebig. Die Region könne profitieren, wenn sie mehr Energie nach Frankfurt liefere.

Noch ungenutzte Potenziale sieht Stüve in der Wind- und Sonnenenergie sowie in der verstärkten Nutzung von Biomasse zur Energieerzeugung, etwa in Biogaskraftwerken an Kläranlagen. Für Strom aus Sonne müssten noch viel mehr Kollektoren auf die Dächer - "da werden wir auf Private zugehen müssen." Ohne Energiesparen werde es allerdings nicht gehen: Eine Halbierung des Energieverbrauchs halten Experten für nötig. Dies könne vor allem durch bessere Wärmedämmung oder Nutzung von Abwärme erreicht werden.

dpa

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