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Regierung will Bürgerproteste bei Energiegipfel einbeziehen

Energie Regierung will Bürgerproteste bei Energiegipfel einbeziehen

Hessens Regierung will auf dem zweiten Energiegipfel im Herbst Bedenken von Bürgerinitiativen gegen Windräder und die neue Stromtrasse Suedlink miteinbeziehen.

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Bürgerinitiativen äußern Protest gegen Suedlink.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Wiesbaden. Die Energiewende sei jedoch ohne Alternative, sagte der grüne Energieminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch im Landtag. Es könne nur noch um das "Wie" gehen, wie etwa den Verlauf von Trassen.

Der überparteiliche Energiegipfel war 2011 auf Initiative der damaligen schwarz-gelben Regierung organisiert worden. Al-Wazir bekräftigte die Absicht des Landes, bis 2050 den Strom- und Wärmebedarf zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen zu decken.

Die FDP-Opposition verlangte einen "Bürgerenergiegipfel". Vor Ort hätten sich bereits viele CDU-Kommunalpolitiker dem Widerstand gegen landschaftszerstörende Windräder angeschlossen, sagte Fraktionschef Florian Rentsch.

SPD-Fraktionschef Thorsten Schäfer-Gümbel forderte die Union auf, sich nicht wegzuducken. Sie müsse zum Beispiel im Rheingau - in Eltville gibt es am Sonntag einen Bürgerentscheid zur Windkraft - aktiv für die Energiewende werben.

Linke-Fraktionschefin Janine Wissler hielt der CDU vor, gezielt vor Ort Emotionen gegen die Windkraft zu schüren. Der CDU-Abgeordnete Peter Stephan verwies dagegen darauf, dass die große Mehrheit der Bevölkerung hinter der Energiewende stehe.

dpa

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