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Regierung räumt Defizite bei Gleichstellung von Frauen ein

Verwaltung Regierung räumt Defizite bei Gleichstellung von Frauen ein

Trotz Fortschritten sieht Hessens Regierung bei der Gleichberechtigung der Geschlechter im Landesdienst noch erhebliche Defizite. Der Anteil von Frauen in Führungspositionen sei weiterhin gering und sei in den vergangenen Jahren praktisch unverändert geblieben, stellte Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) am Donnerstag im Landtag in Wiesbaden fest.

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Bei der Gleichberechtigung gibt es noch Handlungsbedarf.

Quelle: Daniel Bockwoldt/Symbol

Wiesbaden. Zugleich habe es aber noch nie so viele Frauen mit ausgezeichneten Abschlüssen und Qualifikationen gegeben.

"Weiteren Handlungsbedarf" erkannte Grüttner bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Beiden Elternteilen sollte eine "adäquate berufliche Entwicklung" möglich sein. Grüttner stellte einen Bericht vor, der die Gleichstellung in der Verwaltung zwischen 2008 und 2012 untersucht hat.

Hessen hat mehr als 130 000 Beschäftigte, darunter fast 55 Prozent Frauen. Sie sind vor allem teilzeitbeschäftigt. Positiv wertete der Minister, dass sich bei Richtern und Staatsanwälten der Anteil der Frauen auf 44,5 Prozent erhöht hat. Unter den Polizeibeamten betrage der Anteil der Frauen im höheren Dienst 41 Prozent.

Die Opposition warf der Regierung vor, zu wenig für die Gleichberechtigung zu tun. Zur Verbesserung der Situation liegen dem Parlament derzeit zwei Gesetzentwürfe der Regierungsparteien CDU und Grüne sowie der SPD vor.

dpa

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