Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Rechtsextreme Bands wichtig für Kasseler Neonazi-Szene

Landtag Rechtsextreme Bands wichtig für Kasseler Neonazi-Szene

Der Untersuchungsausschuss des hessischen Landtags zum NSU-Mord in Kassel 2006 hat am Montag zum zweiten Mal Experten angehört. Sie geben Auskunft über den Rechtsextremismus in Deutschland und Hessen, bevor die eigentliche Zeugenbefragung beginnen soll.

Voriger Artikel
Neuer Leiter des hessischen Verfassungsschutzes im Amt
Nächster Artikel
Ministerin: Hessen würde Zwischenlagerung von Atommüll akzeptieren

Namen der NSU-Mordopfer auf verschneitem Gedenkstein in Kassel.

Quelle: U. Zucchi

Wiesbaden. Als Besonderheit sei die Neonazi-Szene in Nordhessen eng mit Rockerclubs und Hooligans verknüpft, sagte der Journalist Joachim Tornau in Wiesbaden.

Eine große Rolle spielten auch die Auftritte rechtsextremer Bands. In Kassel soll im März 2006 ein Konzert der Dortmunder Gruppe "Oidoxie" stattgefunden haben, kurz darauf im April ermordete mutmaßlich der Nationalsozialistische Untergrund zwei Migranten in Dortmund und Kassel. Ein Abteilungsleiter des hessischen Verfassungsschutzes, Jürgen Leimbach, sagte dagegen vor den Abgeordneten, die Behörden hätten die Konzerte im Griff, die Repression wirke.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr