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RMV feilt an Tarifstruktur und plant Ausbau des Nahverkehrsnetzes

Verkehr RMV feilt an Tarifstruktur und plant Ausbau des Nahverkehrsnetzes

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) feilt an einer neuen Tarifstruktur und plant den Ausbau seines Nahverkehrsnetzes. Das neue Fahrkartensystem soll sich stärker an der tatsächlich zurückgelegten Entfernung orientieren und so künftig größere Preissprünge zwischen einzelnen Tarifzonen vermeiden, kündigte RMV-Geschäftsführer Knut Ringat am Dienstag in Wiesbaden an.

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Knut Ringat präsentierte den Rahmenplan für den ÖPNV.

Quelle: F. von Erichsen

Wiesbaden. Für das Streckennetz nannte der Geschäftsführer als Ziele den Ausbau des Schienenknotenpunkts Frankfurt, die nordmainische S-Bahn sowie den viergleisigen Ausbau der S6 nach Friedberg und ein geplantes Schnellbusnetz. Das geplante dritte Terminal am Frankfurter Flughafen braucht aus Sicht von Ringat zudem einen eigenen S-Bahn-Anschluss. Anders werde das Passagieraufkommen nicht zu bewältigen sein, sagte er der dpa. Das gelte schon für die erste Ausbaustufe.

Der Flughafenbetreiber Fraport plant dafür ein zentrales Terminalgebäude mit einer Kapazität von 14 Millionen Passagieren im Jahr. Der Regionalbahnhof am Flughafen könne keine zusätzlichen Fahrgäste mehr bewältigen, erklärte Ringat. Dort sei die Kapazität bereits jetzt erschöpft.

Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) forderte derweil vom Bund mehr finanzielle Unterstützung für den Öffentlichen Personennahverkehr. Der Bus- und Bahnverkehr sei unterfinanziert. Ohne die Unterstützung aus Berlin sei es aber nicht möglich, den ÖPNV in Hessen zu erhalten und weiter auszubauen.

dpa

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