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Proteste der hessischen Behörden beginnen

Frankfurt Proteste der hessischen Behörden beginnen

Die Protestwelle rollt: In Hessens Behörden haben am Montagmorgen die angekündigten Warnstreiks begonnen.

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Der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Frank Bsirske. (Archiv)

Frankfurt. " Die ersten Beschäftigten sind nicht zur Arbeit erschienen", sagte Verdi-Sprecher Christian Rothländer gegen 8 Uhr. Die Gewerkschaft hatte rund 10 000 zum Arbeitskampf aufgerufen. Den ganzen Tag sollten Mitarbeiter etwa in Finanzämtern, Universitäten, Forstämtern und Straßenmeistereien die Arbeit niederlegen. Kundgebungen waren in Darmstadt, Frankfurt, Wiesbaden, Kassel und Gelnhausen geplant. "Die Leute begeben sich langsam zu den Sammelpunkten", sagte Rothländer. Der Warnstreik sei ein Signal an die Landesregierung. Genaue Teilnehmerzahlen nannte er noch nicht. Grund für die Proteste sind die laufende Tarifverhandlungen für den Öffentlichen Dienst in Hessen. Die Gewerkschaften fordern ein Paket, das einem Plus von etwa fünf Prozent für die rund 47 000 Arbeiter und Angestellten des Landes entspricht. Dies ist aus Sicht der Landesregierung zu viel. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 16. März geplant.

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