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Protest gegen Geheimdienste

Demonstrationen Protest gegen Geheimdienste

Unter dem Motto "Freiheit stirbt mit Sicherheit" haben mehr als 200 Menschen in Frankfurt gegen die Aktivitäten des deutschen Geheimdienstes BND und der US-amerikanischen NSA protestiert.

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Viele Journalisten befanden sich unter den Demonstranten.

Quelle: F. Rumpenhorst

Frankfurt/Main. Auf der Abschlusskundgebung am Samstag forderten die Teilnehmer "Geh heim Dienst". Sie warfen der Bundesregierung vor, diese liefere die Bürger einer ständigen Überwachung durch die Geheimdienste aus. Zu der Veranstaltung hatte ein Bündnis aus Verbänden und Parteien aufgerufen. Dazu gehörten unter anderem der Deutsche Journalisten Verband Hessen, die Datenschützer Rhein-Main, die Landtagsfraktion der Linken und die Piratenpartei.

Redner warnten vor einer Datensammelwut von Institutionen. Der Vorsitzende der Freien Ärzteschaft, Wieland Dietrich, kritisierte die elektronische Gesundheitskarte als Instrument, vertrauliche Patientenangaben zu erfassen. Damit erreiche die Überwachung von Bürgern eine neue Dimension.

dpa

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