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Private Sozialdienste: Sorge um Abwertung der Altenpflege

Soziales Private Sozialdienste: Sorge um Abwertung der Altenpflege

Die privaten Sozialdienste warnen vor einer Abwertung des Altenpflegeberufs durch die geplante generalistische Pflegeausbildung. "Hier werden drei Berufe, deren Ausbildungsinhalte nur zu 40 Prozent übereinstimmen, zu einem gemacht, während sich in allen anderen Branchen Spezialausbildungen herausbilden", sagte der hessische Landesvorsitzendes des Verbands privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), Jochen Rindfleisch-Jantzon, am Donnerstag in Wiesbaden.

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Verschiedene Pflegefachberufe sollen zusammengelegt werden.

Quelle: Sebastian Kahnert/Archiv

Wiesbaden. Er befürchte, dass wegen der Reform das Interesse an dem Beruf abnehmen und der Fachkräftemangel in der Pflege steigen werde.

Der Bund plant, die drei Pflegefachberufe Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege zusammenführen. Der Landeschef kritisierte Hessens Sozialminister Stefan Grüttner (CDU), sich nicht für den Altenpflegeberuf eingesetzt zu haben. Die schwarz-grüne Koalition trage die Verantwortung für die Zukunft des Berufes und die Handlungsfähigkeit von Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten in Hessen. Die privaten Sozialdienste haben in Hessen knapp 1000 Einrichtungen, davon sind je die Hälfte private und ambulante Stellen.

dpa

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