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Prävention und Demokratie-Unterricht für 4000 Flüchtlinge

Flüchtlinge Prävention und Demokratie-Unterricht für 4000 Flüchtlinge

Mögliche Anwerbungsversuche von Islamisten und das Grundgesetz stehen im Mittelpunkt von Präventionsveranstaltungen für Flüchtlinge in hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen.

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Bibi Khal Noori aus Afghanistan bei einer Informationsveranstaltung.

Quelle: Boris Roessler

Neu-Isenburg. "Mehr als 4000 Menschen konnten wir mit diesem bundesweit einzigartigen Konzept bisher erreichen", sagte Innenminister Peter Beuth (CDU) am Mittwoch in Neu-Isenburg. Die rund einstündigen Info-Veranstaltungen auf Farsi oder Arabisch richten sich vor allem an Flüchtlinge aus Afghanistan, Syrien und dem Irak.

Bei dem vom Hessischen Kompetenzzentrum gegen Extremismus koordinierten Angebot gehen Teams unter Leitung des iranischstämmigen Polizeibeamten Mohammad Reza Rezai Hagh in die Einrichtungen. Mit dabei ist in der Regel auch ein Vertreter des Präventionsnetzwerks VPN, ein Migrationsbeauftragter der Polizei aus der Region sowie ein Vertreter der politischen Bildung.

"Die Polizeibeamten stehen mit ihrer Arbeit beispielhaft für gelingende Integration und können besonders gut unser Konzept des "Freundes und Helfers" vermitteln", sagte Beuth. "Denn: Viele Flüchtlinge kennen die Polizei aus ihren Herkunftsstaaten nur als Teil eines autokratischen Systems."

dpa

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