Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Poststreik stört Wahlen: Bürger sollen Wahlbrief abgeben

Wahlen Poststreik stört Wahlen: Bürger sollen Wahlbrief abgeben

Der Streik bei der Post könnte die Stimmabgabe für die Direktwahlen am kommenden Sonntag (14.6.) stören. In 12 hessischen Städten werden Oberbürgermeister beziehungsweise Bürgermeister und im Kreis Gießen der Landrat gewählt.

Voriger Artikel
Kultusminister sieht Bildungsgipfel schon jetzt als Erfolg
Nächster Artikel
Neue Plätze für Flüchtlinge in Neustadt

Wähler können ihre Briefe selbst zum Rathaus bringen.

Quelle: Hendrik Schmidt/Archiv

Frankfurt/Main. Wer sicher gehen wolle, dass seine Stimme auch per Brief ankomme, solle die Unterlagen selbst zum Rathaus bringen und nicht mehr in den Briefkasten werfen, rieten mehrere Städte. Bis spätestens am Wahlsonntag um 18.00 Uhr müssten die Unterlagen eingegangen sein.

Eine Garantie, dass die Unterlagen auf dem Postweg rechtzeitig ankämen, gebe es nicht, sagte der Pressesprecher der Post in Frankfurt, Alexander Böhm. "Es kann Probleme bei der Zustellung der Wahlunterlagen geben, wenn das Verteilerzentrum oder der zuständige Postbote in Streik tritt." Die Post versuche, alle Sendungen zuzustellen. Wer Briefwahlunterlagen angefordert und nicht erhalten hat, sollte sich bei seiner Kommune melden. "Wir können Ersatzunterlagen ausstellen", sagte Gießens Stadtsprecherin Claudia Boje.

Der Gemeindewahlleiter in Grünberg, Gerhard Schildwächter, ist dennoch zuversichtlich, dass alle an der Wahl teilnehmen können. "Bisher haben wir noch keine Rückmeldungen erhalten, dass Wähler ihre Unterlagen nicht erhalten haben."

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr