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Polizei sucht nach Schüssen auf Asylheim weiter Zeugen

Kriminalität Polizei sucht nach Schüssen auf Asylheim weiter Zeugen

Zwei Wochen nach den Schüssen auf eine Flüchtlingsunterkunft in Hofheim ist der Vorfall weiter ungeklärt. Die bisherigen Hinweise hätten keine Erkenntnisse auf den oder die Täter gebracht, sagte Polizeisprecher Daniel Kalus am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Hofheim. Die Behörden des Main-Taunus-Kreises starteten zugleich einen neuen Aufruf an Zeugen, sich zu melden.

Unbekannte hatten am 10. April insgesamt neun Mal mit einer Druckluftwaffe auf ein Fenster im ersten Obergeschoss der Unterkunft gefeuert. Verletzt wurde niemand der 53 Flüchtlinge, die in der Containeranlage untergebracht waren. Das Landeskriminalamt hat inzwischen die Projektile untersucht. Zum Ergebnis wollte sich der Polizeisprecher aber nicht äußern.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt inzwischen auch wegen ausländerfeindlichen Aufklebern ("Refugees not welcome"), die in der Nähe der Unterkunft an Laternenmasten sowie an deren Hinterausgang gefunden worden waren. Ob es einen direkten Zusammenhang zur Tat gebe, stehe aber nicht fest, sagte Kalus. Der Landkreis hat nach der Tat eine Belohnung von 5000 Euro zur Aufklärung des Falls ausgesetzt.

dpa

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