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Polizei bereitet sich auf Konfrontation in Frankfurt vor

Demonstrationen Polizei bereitet sich auf Konfrontation in Frankfurt vor

Mehrere tausend Menschen werden heute zu Protesten gegen eine Abspaltung der rechtsgerichteten Pegida-Bewegung erwartet. Unter dem Namen "Widerstand Ost/West" hat ein neuer Zusammenschluss von Nationalisten, Islamgegnern und Hooligans zu einer bundesweiten Kundgebung in Frankfurt aufgerufen.

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Die Polizei rechnet mit rund 10 000 Teilnehmern bei der Demonstration.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Die Veranstalter wenden sich "gegen Islamisierung und linken Faschismus". In einem Video-Aufruf wurde angekündigt, "dass wir uns die Straße wieder holen". 

Gewerkschaften, Parteien und Antifa-Gruppen haben mehr als 30 Kundgebungen gegen den "Widerstand Ost/West" angemeldet. Die Polizei erwartet etwa 500 Teilnehmer der rechten Szene und bis zu 10 000 Gegendemonstranten und will beide Seiten mit einem Großaufgebot voneinander trennen. Linksgerichtete Aktivisten haben angekündigt, die Demonstration der Islamgegner mit Blockaden zu verhindern. 

Die Stadt Frankfurt scheiterte am Donnerstag vor dem Verwaltungsgericht mit ihrem Versuch, die Kundgebung vom Zentrum an den östlichen Stadtrand zu verlegen. Die Stadt legte daraufhin  Beschwerde beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel ein. Der bestätigte am Freitag den Beschluss der Frankfurter Richter.

dpa

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