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Polizei befürchtet Gewalt bei Demonstrationen in Frankfurt

Demonstrationen Polizei befürchtet Gewalt bei Demonstrationen in Frankfurt

Mit rund 10 000 Teilnehmern und Gewalttaten in aufgeheizter Stimmung rechnet die Polizei bei Demonstrationen an diesem Samstag (20.6.) in Frankfurt. "Wir werden eine typische Rechts-Links-Auseinandersetzung in der Stadt haben mit mehr Brisanz als bei den bisherigen Pegida-Veranstaltungen", sagte der Frankfurter Polizeipräsident Gerhard Bereswill am Mittwoch.

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Demonstranten in Frankfurt am Main.

Quelle: Nicolas Armer/Archiv

Frankfurt/Main. Im Straßenverkehr und in der Stadt müsse mit Absperrungen, Umleitungen und Kontrollen gerechnet werden, sagte Einsatzleiter Harald Schneider.

Zu einer Demonstration der Initiative "Widerstand Ost West" seien 1000 Teilnehmer angemeldet worden, die Polizei rechnet mit etwa 500. Zu den mehr als 30 Gegenveranstaltungen erwartet die Polizei zwischen 8000 und mehr als 10 000 Menschen.

Das Motto der Veranstaltung von "Widerstand Ost West": "Gegen radikale Islamisierung und Faschismus in Deutschland". An der "aggressiven Mobilisierung" im Internet für die Veranstaltung beteiligten sich rechtspopulistische und islamkritische Organisationen sowie Hooligans. "Das sind wohl keine zurückhaltenden Leute", sagte Bereswill mit Blick auf die Rednerliste.

Streit gibt es noch über Route und Kundgebungsort. Die Organisatoren wollen in die Innenstadt, dies hat die Stadt aber untersagt und die Route in den östlichen Stadtteil Fechenheim verlegt. Dagegen haben die Organisatoren eine Beschwerde beim Verwaltungsgericht eingelegt, das in den nächsten Tagen darüber entscheiden will.

Unter den Anmeldern der 30 Gegenveranstaltungen sind Parteien, Gewerkschaften und einzelne Bürger. Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) gehört zu den Rednern einer Kundgebung des Römerbergbündnisses vor dem Rathaus. Einige Tausend Bereitschaftspolizisten werden im Einsatz sein. Die Kräfte kommen aus ganz Hessen und auch aus anderen Bundesländern. Auch die Bundespolizei ist im Einsatz. Mit Ausschreitungen wie bei der Eröffnung der Europäischen Zentralbank am 18. März sei aber nicht zu rechnen, sagte Bereswill. "Das ist eine vollkommen andere Situation."

dpa

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