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Politikwissenschaftler: EU-Wahlen im Schatten der Bundespolitik

Wahlen Politikwissenschaftler: EU-Wahlen im Schatten der Bundespolitik

Die Europapolitik hat in Deutschland bei vielen Bürgern nicht den Stellenwert der Bundes- und der Landespolitik. "Die Wähler beteiligen sich vor allen Dingen auf der Ebene, auf der sie die wichtigsten Kompetenzen sehen - und das ist immer noch die Bundesebene, zuständig für die Steuerpolitik, für die Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik", sagte der Politikwissenschaftler Arthur Benz (60) von der Technischen Universität Darmstadt der Nachrichtenagentur dpa.

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Europapolitik hat bei Bürgern keinen hohen Stellenwert.

Quelle: Soeren Stache/Archiv

Darmstadt. Die europäische Ebene werde immer noch als eine Ebene wahrgenommen, die im Rang dahinter stehe.

Diese Einschätzung macht sich bei Europawahlen bemerkbar. So ist auch in Hessen die Wahlbeteiligung an der EU-Wahl deutlich niedriger als bei Landtags- oder Bundestagswahlen. 2004 und 2009 fiel sie mit 37,8 beziehungsweise 37,9 Prozent unter die 40-Prozent-Marke.

dpa

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