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Pilotprojekt will bildungsferne Eltern in die Schule bringen

Bildung Pilotprojekt will bildungsferne Eltern in die Schule bringen

Wie bekommen Schulen mehr Kontakt zu den Eltern von Migranten-Kindern? Mit einem Pilotprojekt will die Stadt Frankfurt nach neuen Wegen suchen. 16 Schulen - aller Schulformen und aus allen Stadtteilen - bekommen zwei Jahre lang Zeit und Geld, um sich etwas einfallen zu lassen.

Frankfurt/Main. Die erfolgreichsten Ideen sollen 2017 stadtweit Schule machen.

In Frankfurt haben zwei Drittel aller Kinder eine internationale Familiengeschichte, wie Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne) am Donnerstag berichtete. Menschen aus 180 Nationen leben in der Stadt. Ein häufig beklagtes Defizit sei, dass die Lehrer an bestimmten Eltern nicht herankämen.

Das Projekt "Elternbeteiligung in der Schule" lässt sich die Stadt rund 100 000 Euro kosten, rechnete der stellvertretende Leiter des Staatlichen Schulamts für Frankfurt, Rainer Kilian, vor. "Denn Bildungspartnerschaft zwischen Eltern und Schule ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Schulerfolg".

Erste Ideen: Eltern zu Hause besuchen oder anrufen statt Elternabende, Einstudiertes nicht beim Schulfest zeigen sondern in einer Privatvorführung nur für die Eltern, die Unterlagen bei Info-Abenden in verschiedenen Sprachen austeilen, ein Eltern-Cafè.

dpa

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