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Pegida Frankfurt muss neuen Namen finden

Demonstrationen Pegida Frankfurt muss neuen Namen finden

Die islamkritische Bewegung Pegida Frankfurt/Rhein-Main muss einen neuen Namen suchen. "Die Leitung von Pegida Deutschland unter Lutz Bachmann hat (...) verfügt, dass wir in Frankfurt unsere Protestveranstaltungen unter dem Namen Pegida Frankfurt Rhein-Main einzustellen haben", teilte die Frankfurter Organisatorin Heidi Mund mit.

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Heidi Mund.Foto: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. Einen Grund nannte sie nicht. Bachmann und sein Organisations-Team wollten sich dazu am Montag zunächst nicht äußern. "Es ging uns immer um die gemeinsame Sache und die Inhalte, nie um den Namen "Pegida" allein", sagte Mund.

Bei Auseinandersetzungen nach einer Demonstration gegen die sechste Pegida-Kundgebung in Frankfurt waren am Montagabend vergangener Woche sechs Menschen leicht verletzt worden. Ein Demonstrant wurde vorläufig festgenommen. Ein Motorrad und drei Autos der Polizei wurden beschädigt. Die Polizei setzte nach eigenen Angaben mehrfach Pfefferspray und Schlagstöcke ein. An diesem Montag hatte Pegida mit Blick auf die Blockupy-Proteste zur Eröffnung des Neubaus der Europäischen Zentralbank keine Kundgebung angemeldet.

Der Vorsitzende der AWO Frankfurt, Ansgar Dittmar, sagte mit Blick auf das wachsende Interesse Ehrenamtlicher am Flüchtlingsprojekt "Herzlich Ankommen!": "In Frankfurt ist kein Platz für menschenverachtendes Gedankengut wie Pegida."

dpa

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