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"Pakt für den Nachmittag": Linke kritisiert Kultusminister

Landtag "Pakt für den Nachmittag": Linke kritisiert Kultusminister

Die Linke im hessischen Landtag hat Kultusminister Alexander Lorz (CDU) mit Blick auf den "Pakt für den Nachmittag" scharf kritisiert. Die bildungspolitische Sprecherin Barbara Cardenas warf Lorz Ahnungslosigkeit vor und bezeichnet den Pakt als "Mogelpackung".

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Der hessische Kultusminister Ralph Alexander Lorz (CDU).

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. Cardenas erklärte am Dienstag in Wiesbaden, dass sich die Klagen von Eltern häuften, deren Kinder in Grundschulen am Nachmittagsunterricht teilnehmen. Cardenas moniert, dass für die Eltern aufgrund gestiegener Kosten faktisch ein Schulgeld eingeführt werde.

Die Nachfragen der Linken zu diesem Thema seien mit der Begründung, dass der Aufwand zu groß sei, nicht beantwortet worden. "Das schlägt dem Fass den Boden aus", sagte Cardenas und fügte an: "Der Kultusminister weiß nichts Genaues, will es offenbar auch gar nicht wissen, aber verkauft das Ganze als Erfolgsmodell." Der "Pakt für den Nachmittag" ist auch Teil der Regierungserklärung, die Lorz am Mittag während der ersten Sitzung des hessischen Landtags nach der Sommerpause vorstellen wollte. Traditionell geht es dabei um die Bildungspolitik.

dpa

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