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Ostermarschierer prangern Kriege und Rüstungsexporte an

Demonstrationen Ostermarschierer prangern Kriege und Rüstungsexporte an

Mit mehr als 80 Demonstrationen, Kundgebungen und Festen will die deutsche Ostermarschbewegung in diesem Jahr gegen Kriege, Rüstungsexporte und Atomwaffen protestieren.

Frankfurt/Main. Einer der Schwerpunkte soll der Protest gegen den militärischen Konflikt in der Ukraine sein. Die Veranstalter gehen von einer stabilen Teilnehmerzahl aus. 2014 waren bundesweit einige tausend Ostermarschierer gezählt worden. Zum Auftakt sind heute Demonstrationen unter anderem in Dortmund, Chemnitz sowie in Bruchköbel (Hessen), Biberach (Baden-Württemberg) und an der Urananreicherungsanlage in Gronau (Münsterland) geplant.

Am Karfreitag ist zudem vor dem Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel ein Gottesdienst von Atomwaffengegnern vorgesehen. Am Samstag starten Märsche in Düsseldorf und Duisburg. In Berlin, Bremen und Stuttgart sind am Samstag Kundgebungen vorgesehen; in Büchel, Frankfurt, Dortmund, Hamburg, Kassel und Nürnberg am Ostermontag.

Die Ostermarschbewegung hat ihre Wurzeln im Protest gegen das atomare Wettrüsten während des Kalten Krieges. In der alten Bundesrepublik erlebte sie 1968 und 1983 ihre Höhepunkte. Nach Ende des Ostblocks und der Wiedervereinigung ging die Teilnehmerzahl weiter zurück.

dpa

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