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Ostermarschierer prangern Krieg als Ursache für Flucht an

Demonstrationen Ostermarschierer prangern Krieg als Ursache für Flucht an

Zum Auftakt der diesjährigen Ostermärsche in Hessen haben Demonstranten auf den Zusammenhang zwischen Krieg und Flucht hingewiesen. Trotz strömenden Regens kamen nach Angaben des Ostermarsch-Informationsbüros am Karfreitag rund 180 Teilnehmer nach Bruchköbel bei Hanau (Main-Kinzig-Kreis).

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In ganz Hessen versammelten sich Menschen um gegen Krieg zu demonstrieren.

Quelle: Franziska Kraufmann

Bruchköbel. Die Polizei sprach von etwa 100 Teilnehmern.

Die Kundgebung und der anschließende Friedensmarsch verliefen ohne Zwischenfälle. "Die Ursache für die Flüchtlinge sind Kriege, die durch die Bundeswehr weltweit mitveranstaltet werden", sagte Willi van Ooyen vom Ostermarschbüro. Neben den Kriegen trage auch die ökonomische Perspektivlosigkeit in Ländern des Nahen Ostens dazu bei, dass es weitere Fluchtbewegungen geben werde, fügte der Landtagsabgeordnete der Linken hinzu.

Bundesweit wird es insgesamt rund 60 Veranstaltungen geben. In Hessen sind außerdem Märsche in Erbach, Fulda, Gießen, Wiesbaden, Marburg, Kassel und Frankfurt geplant. In der hessischen Metropole ist am Ostermontag eine Abschlusskundgebung geplant. Bundesweit erwarten die Veranstalter rund 10 000 Teilnehmer - etwa so viele wie in den vergangenen Jahren.

dpa

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