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Ostermärsche in acht Orten

Demonstrationen Ostermärsche in acht Orten

Rund 80 Demonstrationen, Kundgebungen, Radtouren und Feste organisiert die Friedensbewegung an Ostern in Deutschland - davon mindestens 8 in Hessen. "Die Ostermärsche erinnern im Gedenkjahr 2014 an 100 Jahre Krieg und Aufbegehren dagegen", heißt es in einer Ankündigung des Netzwerks Friedenskooperative.

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Ostermärsche in Hessen für eine Welt ohne Krieg.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Main. Einige Demos richten sich gegen eine Eskalation der Sanktionen in der aktuellen Ukraine-Krise, andere gegen die "Rüstungs- und Interventionspolitik der großen Koalition".

Eine friedliche Lösung der Kriege in Mali und Syrien sowie der vollständige Abzug der Nato-Truppen aus Afghanistan gehören ebenfalls zu den Forderungen der Friedensbewegung. Für die Abschaffung der Atomwaffen werden ebenfalls Menschen auf die Straße gehen. Kritik gibt es an der Rekrutenwerbung der Bundeswehr.

Die meisten Demonstranten in Hessen werden am Ostermontag in Frankfurt erwartet. Das Motto der Demonstration mit Abschlusskundgebung auf dem Römerberg: "Krieg löst keine Probleme: Die Waffen nieder - 2014 so aktuell wie 1914". Dazu werden von Darmstadt Radtouren und von Gießen, Hanau und Offenbach gemeinsame Fahrten nach Frankfurt organisiert. In Kassel lautet das Thema des Ostermarschs am selben Tag "Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!" In Marburg ist ein Osterspaziergang geplant.

Zum Auftakt steht am Karfreitag ein Ostermarsch in Bruchköbel (Main-Kinzig-Kreis) an. "Für eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt" gehen am Samstag beim Wiesbaden-Mainzer Ostermarsch Menschen auf die Straße. Zu Demonstrationen wird auch in Erbach/Michelstadt, in Fulda und in Gießen aufgerufen.

dpa

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