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Opposition fordert mehr Geld für Beratung von Schwangeren

Landtag Opposition fordert mehr Geld für Beratung von Schwangeren

Die Opposition von SPD und Linken im hessischen Landtag hat mehr Geld für die Schwangerenberatung gefordert. "Das Land hat an sich den Auftrag, diese Aufgabe umfassend zu finanzieren - kommt diesem aber nicht nach", kritisierte die sozialpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, Marjana Schott, am Dienstag in Wiesbaden.

Wiesbaden. Die Unterstützung der Beratungsstellen durch das Land sei unzureichend. Daher seien Träger wie beispielsweise Pro Familia gezwungen, ihre Arbeit auch mit Spenden zu finanzieren.

Die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Lisa Gnadl, warf der Landesregierung vor, die Sorgen schwangerer Frauen nicht ernst zu nehmen. Schwarz-Grün habe die anstehende Neuauflage der Vorgaben für das Schwangerschaftskonfliktgesetz nicht genutzt, um die Situation für Beratungsstellen und Frauen erkennbar zu verbessern.

In Hessen muss es per Gesetz je 40 000 Einwohner mindestens eine Beratungsstelle für Schwangere geben. Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) verteidigte den Gesetzentwurf und warb im Landtag um Zustimmung.

dpa

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