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Offenburg: Schwenke und Freier müssen in die Stichwahl

Kommunen Offenburg: Schwenke und Freier müssen in die Stichwahl

Die Wähler müssen noch einmal zur Urne - und zwar am Tag der Bundestagswahl. Bei der Bürgermeisterwahl in Offenburg gibt es eine Stichwahl.

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Der Oberbürgermeister der Stadt Offenbach, Horst Schneider (SPD).

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Offenbach. Der neue Oberbürgermeister von Offenbach wird in einer Stichwahl bestimmt. Keiner der sieben Bewerber erreichte im ersten Wahlgang am Sonntag die absolute Mehrheit. Die Entscheidung in zwei Wochen fällt zwischen Felix Schwenke von der SPD und CDU-Kandidat Peter Freier. Schwenke lag mit 43,3 Prozent der abgegebenen Stimmen deutlich vor Freier. Dieser kam auf 28,4 Prozent. Der grüne Mitfavorit Peter Schneider erhielt 14,2 Prozent.

Der Sieger aus der für den 24. September angesetzten Stichwahl wird Nachfolger von Amtsinhaber Horst Schneider (SPD). Er geht Anfang 2018 in den Ruhestand. Zur Stimmabgabe aufgerufen waren 92 000 Offenbacher. Rund ein Drittel von ihnen ging an die Urnen. Das waren erheblich mehr als bei der OB-Wahl von 2011.

Schwenke und Freier wollen bis zur Stichwahl vor allem mit den Themen Wirtschafts- und Stadtentwicklung sowie Verkehr punkten. Freier kündigte an, er setze am 24. September auf die parallel stattfindende Bundestagswahl, um mehr Wähler zu gewinnen. Schwenke will verstärkt auf Positionen setzen, die bisher der grüne Kandidat vertrat. Sowohl der SPD-Politiker als der CDU-Bewerber verfügen über Erfahrung im Magistrat. Schwenke, mit der 38 Jahren der jüngste Aspirant auf den Oberbürgermeisterposten, war bis 2016 Kämmerer der hoch verschuldeten Stadt, Freier ist aktuell Kämmerer. Bis auf ein Zwischenspiel von 1980 bis 1986 besetzt traditionell die SPD den Spitzenjob im Rathaus.  

dpa

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