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Offenbach will Haus des Jugendrechts

Kriminalität Offenbach will Haus des Jugendrechts

In Offenbach soll ein Haus des Jugendrechts entstehen. Dafür haben sich Stadt, Polizei und Staatsanwaltschaft ausgesprochen. In einer solchen Einrichtung arbeiten Polizei, Staatsanwaltschaft, Jugendgerichtshilfe, Täter-Opfer-Ausgleich und andere Hilfsangebote für junge Straftäter unter einem Dach.

Offenbach. Das Haus des Jugendrechts sei "zielführend und umsetzbar", heißt es in einer Mitteilung der Stadt von Donnerstag. Voraussetzung sei, dass das Land Personal und finanzielle Zuschüsse bereitstelle. Die Einrichtung soll helfen, Verfahren zu verkürzen und die Prävention zu unterstützen.

Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) bekräftigte das grundsätzliche Angebot des Landes, Häuser des Jugendrechts in Städten und Gemeinden zu etablieren. "Dies macht aber nur dort Sinn, wo Bedarf besteht, die Behörden vor Ort dies als sinnvolle Erweiterung ihrer Möglichkeiten sehen und die Kommunen bereit sind, strukturell und finanziell ihren Anteil zu tragen", erklärte die Ministerin. In Wiesbaden und Frankfurt gibt es bereits Häuser des Jugendrechts.

dpa

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