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OB Feldmann will mehr geförderte Wohnungen

Wohnen OB Feldmann will mehr geförderte Wohnungen

Frankfurt/Main (dpa/lhe) - Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) will in der Boom-Stadt Frankfurt mehr geförderten Wohnraum für Normalverdiener und sieht dabei auch die Landesregierung in der Pflicht.

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Peter Feldmann (SPD), Oberbürgermeister in Frankfurt.

Quelle: F. v. Erichsen/Archiv

"Menschen, die für ihr Geld arbeiten, dürfen in dieser Stadt nicht um Wohnraum betteln müssen", sagte Feldmann, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ABG ist, am Mittwoch. Das Land müsse seiner Verantwortung für die Metropolregion gerecht werden.

Gemeinsam mit ABG-Chef Frank Junker stellte Feldmann ein Konzept vor, bei dem das von der Stadt geförderte Familienförderprogramm für Neubauten auf den Wohnungsbestand ausweitet werden soll. Danach könnten die Mieten bei Wohnungsgesellschaften und privaten Vermietern etwa bis maximal zehn Euro pro Quadratmeter mit 1,50 Euro bezuschusst werden. Dieses Geld sollten sich Stadt und Land teilen.

"Die Zahl der geförderten Wohnungen geht seit Jahren zurück", kritisierte Feldmann. Dieser Trend müsse umgekehrt werden. 1995 habe es in der Hessenmetropole noch rund 53 000 geförderte Wohnungen gegeben, 2012 seien es nur noch 28 000 gewesen. Bis 2020 sollen es nur noch 21 000 sein. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft ABG werde den Anteil an geförderten Neubauwohnungen bis 2019 auf 37 Prozent steigern. Sein Ziel sei es, über 40 Prozent zu kommen.

dpa

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