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Nur noch wenige Selbstanzeigen von Steuersündern

Steuern Nur noch wenige Selbstanzeigen von Steuersündern

Die Zahl der Selbstanzeigen von Steuersündern in Hessen ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Insgesamt 207 Steuerbetrüger meldeten sich bei den Finanzämtern im Land, wie das Finanzministerium in Wiesbaden auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

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Ein Schild "Polizei" ist zu sehen.

Quelle: Jan Woitas/Archiv

Wiesbaden. Im Jahr zuvor hatte die Zahl der Selbstanzeigen noch bei 1033 gelegen.

Rund 21 Millionen Euro vorläufige Mehrsteuern wurden laut Ministerium festgesetzt. Im Jahr davor hatten die vom Land kassierten Mehreinnahmen durch die Nachzahlungen der Steuerbetrüger noch fast 90 Million Euro betragen. Im Jahr 2014 machte noch eine Rekordzahl von 3495 Steuerhinterziehern reinen Tisch. Das Finanzamt kassierte von ihnen rund 220 Millionen Euro an Steuern nach.

Hintergrund für den Rückgang sind die seit Januar 2015 geltenden schärferen Regeln für die strafbefreiende Selbstanzeige. Die Zahl der Selbstanzeigen war deshalb bereits im Jahr 2015 rückläufig. Eine ähnliche Entwicklung ist nach Angaben des Ministeriums bundesweit zu verzeichnen.

dpa

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