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Nordirak braucht in Flüchtlingskrise mehr Hilfe

Migration Nordirak braucht in Flüchtlingskrise mehr Hilfe

SPD-Bundesvize Thorsten Schäfer-Gümbel hat in der Flüchtlingskrise mehr finanzielle und technische Hilfe im Nordirak gefordert. "Wenn es uns gelingt, die soziale und wirtschaftliche Situation in der Region zu stabilisieren, werden viele Flüchtlinge den Entschluss fassen, im Land zu bleiben", sagte der hessische Partei- und Fraktionschef am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur nach einem zweitägigen Besuch im Nordirak.

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Schäfer-Gümbel (SPD) will mehr finanzielle und technische Hilfe im Nordirak.

Quelle: U. Zucchi/Archiv

Wiesbaden. "Sonst wird sich wieder ein Teil der Menschen auf den Weg nach Europa machen - auf eine Reise, die sie gar nicht antreten wollen, aber sonst keine andere Chance sehen."

Die finanzielle Ausstattung der Flüchtlingshilfswerke und der Flüchtlingscamps müsse deutlich verbessert werden, forderte er. Die Lage sei dort sehr schlecht. "Wenn man die Situation hier erlebt hat, bekommt man einen anderen Blick auf die Diskussion in Deutschland." Da es keinen funktionierenden Finanzsektor in der Region gebe, sei es wichtig, die wirtschaftliche und finanzielle Lage im Nordirak und der kurdischen Autonomieregion zu stabilisieren. "Das ist eine Achillesferse dieser Region", betonte der SPD-Politiker.

Von den fast 80 000 Flüchtlingen, die im vergangenen Jahr nach Hessen kamen, bildeten Asylsuchende aus dem Irak nach Syrern und Afghanen die drittgrößte Gruppe.

dpa

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