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Neue Rheinbrücke: Landesregierung will abwarten

Landtag Neue Rheinbrücke: Landesregierung will abwarten

Die hessische Landesregierung wird erst dann mit der rheinland-pfälzischen Landesregierung über den Bau einer neuen Rheinbrücke zwischen Bingen und Rüdesheim sprechen, wenn Klarheit über die Positionen aller Beteiligten herrscht.

Wiesbaden. Das kündigte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Mittwoch im hessischen Landtag an. Zuvor war der mögliche Bau einer neuen Rheinbrücke emotional diskutiert worden.

Laut Al-Wazir sieht der Koalitionsvertrag der rheinland-pfälzischen Landesregierung vor, dass diese erst dann eine Machbarkeitsstudie zum Brückenbau in Auftrag gibt, wenn sich auch die beiden Landkreise Mainz-Bingen (Rheinland-Pfalz) und Rheingau-Taunus-Kreis (Hessen) für den Brückenbau aussprechen und finanziell beteiligen wollen.

Während der Rheingau-Taunus-Kreis für den Bau plädiert, hat der Kreis Mainz-Bingen den Bau abgelehnt. Aber: In Bingen werden derzeit Unterschriften für ein Bürgerbegehren gesammelt, das eine Machbarkeitsstudie ermöglichen soll. Dabei sollen bereits mehr als 10 000 Unterschriften gesammelt worden sein. Al-Wazir erklärte, dass er es für eine "gute Idee" halte, das Ergebnis abzuwarten. Er schränkte zudem ein, dass die Kostenfrage geklärt werden müsse. Eine Finanzierung durch den Bund sehe er derzeit nicht.

dpa

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