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Neonazis kommen nach Brandanschlag hinter Gitter

Neonazis kommen nach Brandanschlag hinter Gitter

Vier junge Männer aus der rechten Szene sind zu mehrjährigen Jugend- und Freiheitsstrafen verurteilt worden, weil sie auf das Haus eines Wetzlaer Kirchenmitarbeiters einen Brandanschlag ausgeübt hatten.

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(Archivbild)

Limburg. Wegen eines Brandanschlags auf das Haus eines Kirchenmitarbeiters in Wetzlar sind vier junge Männer aus der rechten Szene zu mehrjährigen Jugend- und Freiheitsstrafen verurteilt worden.

Das Limburger Landgericht sprach die Angeklagten am 2.2. unter anderem des versuchten Mordes schuldig. Die Männer hatten gestanden, dass sie dem Pastoralreferenten einen Denkzettel verpassen wollten und deshalb im März vergangenen Jahres nachts einen Molotowcocktail auf sein Haus warfen. Darin schliefen die Frau und die Kinder des Kirchenmitarbeiters, er selbst war nicht zu Hause. Verletzt wurde niemand.

Der Pastoralreferent hatte sich gegen Rechtsextremismus engagiert.

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