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Nach Terror: Naturschützer drängen auf Klimaschutzvertrag

Umwelt Nach Terror: Naturschützer drängen auf Klimaschutzvertrag

Nach den Anschlägen von Paris dringt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf "gute Ergebnisse" beim Weltklimagipfel in der französischen Hauptstadt.

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Quelle: Jens Kalaene/Archiv

Bad Hersfeld. Diese könnten zu mehr Frieden beitragen. 142 Delegierte des Verbandes mit gut 530 000 Mitgliedern und Förderern verabschiedeten bei ihrer Jahrestagung am Wochenende im hessischen Bad Hersfeld einstimmig zwei Resolutionen zur Weltklimakonferenz vom 30. November bis 12. Dezember in Paris.

In der ersten fordern sie nach Mitteilung vom Sonntag einen "gerechten Klimaschutzvertrag". Dieser solle dazu beitragen, die Erde vor mehr Naturkatastrophen zu bewahren. In der zweiten Resolution dringen die Umweltschützer auf die Abkehr von fossilen Energien. Die Energiewende funktioniere am besten von unten, also getragen von Bürgern, Genossenschaften und Kommunen, die in erneuerbare Energien investieren und den Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas vorantreiben.

In Paris müssten die Staats- und Regierungschefs laut dem BUND strenge Verringerungen der Treibhausgasemissionen beschließen. Diese müssten gerecht unter allen Staaten aufgeteilt werden und die globale Erwärmung auf maximal 1,5 Grad beschränkt werden. Besonders von Klimaschäden betroffene Länder müssten unterstützt werden.

dpa

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