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Nach Stichwahl in Hirzenhain Vorwürfe gegen Bürgermeister

Wahlen Nach Stichwahl in Hirzenhain Vorwürfe gegen Bürgermeister

Die Stichwahl um das Bürgermeisteramt in der Wetterau-Gemeinde Hirzenhain beschäftigt die Justiz. Es werde unter anderem wegen des Vorwurfs der Wahlfälschung ermittelt, bestätigte ein Sprecher der Gießener Staatsanwaltschaft am Montag Medienberichte.

Hirzenhain. Weitere Details nannte er zunächst nicht. Vergangene Woche hatte die Gemeindevertretung die Wahl für ungültig erklärt. Zuvor waren Vorwürfe laut geworden, wonach Rathauschef Freddy Kammer (parteilos) unter anderem Wähler beeinflusst und genötigt haben soll. Dieser ließ die Vorwürfe über seinen Anwalt zurückweisen. Kammer hatte die Wahl Mitte Juni gewonnen.

"Wir werden jetzt die Vorwürfe Schritt für Schritt aufarbeiten und darlegen, dass sie falsch sind", sagte Rechtsanwalt Christopher Nübel am Montag. Er kündigte für die kommenden Tage eine Erklärung an. Derzeit werde zudem eine Klage gegen den Beschluss der Gemeindevertretung vorbereitet.

Kammer ist seit 2009 Rathauschef in der Gemeinde mit rund 2900 Einwohnern. Die Stichwahl hatte er mit 55,5 Prozent gewonnen, das waren 172 Stimmen mehr als für seinen Herausforderer Klaus Heusohn (SPD).

dpa

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