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NSU-Prozess fortgesetzt: Zschäpe wieder verhandlungsfähig

Prozesse NSU-Prozess fortgesetzt: Zschäpe wieder verhandlungsfähig

Der Münchner NSU-Prozess ist nach einer Zahnbehandlung der Hauptangeklagten Beate Zschäpe am Mittwoch fortgesetzt worden. Zschäpe hatte sich tags zuvor wegen Zahnschmerzen krankgemeldet.

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Zschäpe (2.v.r.) beantragte die Abberufung ihrer Anwältin Sturm (2.v.l.).

Quelle: Peter Kneffel/Archiv

München/Kassel. Auf die Frage des Richters, ob es ihr nun wieder gut gehe, nickte sie am Morgen zustimmend.

Erneut war das geschwundene Vertrauen zu ihren Pflichtverteidigern spürbar. Den Gruß ihres Anwalts Wolfgang Heer erwiderte die Hauptangeklagte nicht. Zschäpe hatte die Abberufung ihrer Anwältin Anja Sturm beantragt. Über den Antrag ist noch nicht entschieden.

Beweisthema war zunächst erneut der Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße Mitte 2004. Für den Nachmittag hatte das Gericht den Geheimschutzbeauftragten des Hessischen Verfassungsschutzes als Zeugen geladen. Er soll zu dem Mordanschlag auf den Betreiber eines Internetcafés in Kassel im April 2006 befragt werden. Zschäpe ist wegen Mittäterschaft der Verbrechensserie des NSU angeklagt, zu der zehn Morde und zwei Sprengstoffanschläge gehören.

dpa

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