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NSU-Ausschuss nimmt Geschehnisse am Mordtag ins Visier

Landtag NSU-Ausschuss nimmt Geschehnisse am Mordtag ins Visier

Der NSU-Ausschuss des hessischen Landtags will sich in seinen nächsten beiden Sitzungen mit den Ereignissen am Tag der Ermordung von Internetcafé-Besitzer Halit Yozgat befassen.

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Der hessische Landtagsabgeordnete Jürgen Frömmrich (Bündnis 90/Die Grünen).

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Wiesbaden. Die Vernehmung von Zeugen zum Gang der Ermittlungen soll zurückgestellt werden. Darauf habe sich der Untersuchungsausschuss einvernehmlich geeinigt, teilten der Obmann der Grünen-Fraktion, Jürgen Frömmrich, und der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Günther Rudolph, am Montag nach einer nicht öffentlichen Sitzung des Gremiums mit.

Die nächsten beiden Sitzungen sind am 14. September und 12. Oktober. Der Untersuchungsausschuss soll die Umstände des mutmaßlichen NSU-Mordes in Kassel im April 2006 klären. Yozgat war erschossen worden. Den Behörden werden bei den Ermittlungen zahlreiche Pannen angelastet. Am Tatort war zur Tatzeit auch ein Verfassungsschützer, gegen den mehrfach ermittelt wurde. Bundesweit werden den Terroristen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) zehn Morde zugeschrieben.

dpa

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