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NSU-Ausschuss befasst sich mit Abhörprotokollen

Landtag NSU-Ausschuss befasst sich mit Abhörprotokollen

Der NSU-Ausschuss im hessischen Landtag beschäftigt sich in seiner nächsten Sitzung am 11. Mai mit den abgehörten Telefongesprächen, die der Verfassungsschutz mit seinem früheren Mitarbeiter Andreas T.

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Hessischer Landtag.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Wiesbaden. führte. Darauf haben sich alle Fraktionen geeinigt, wie CDU und Grüne am Donnerstag mitteilten. Die Veröffentlichung der Protokolle hatte Ende Februar Vermutungen genährt, Hessens Verfassungsschutz wisse mehr über den Kasseler NSU-Mord als bisher bekannt.

In Kassel war im April 2006 der Internetcafé-Besitzer Halit Yozgat mutmaßlich von der rechtsterroristischen NSU erschossen worden. Kurz vor oder während der Tat war im Café auch der Verfassungsschützer Andreas T. - nach eigenen Angaben zufällig. Die Polizei hatte T., der zeitweise unter Tatverdacht stand, nach dem Mord abgehört. Die Anwälte der Familie Yozgat im Münchner NSU-Prozess gehen aufgrund der Abhörprotokolle davon aus, dass Andreas T. vorher konkrete Kenntnisse von der geplanten Tat und auch den Tätern gehabt haben soll.

Andreas T. und der Geheimschutzbeauftragte des hessischen Verfassungsschutzes, die das Gespräch führten, sollen am 11. Mai gemeinsam gehört werden.

dpa

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