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Mutmaßliches Mitglied einer Syrien-Terrorgruppe angeklagt

Terrorismus Mutmaßliches Mitglied einer Syrien-Terrorgruppe angeklagt

Gegen ein mutmaßliches Mitglied einer Terrorgruppe in Syrien hat die Bundesanwaltschaft Anklage erhoben. Der 28-jährige Deutsch-Marokkaner soll sich nach dem Willen der Karlsruher Behörde demnächst vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt verantworten.

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Der Angeklagte ist ein 28-jähriger Deutsch-Marokkaner.

Quelle: Uli Deck/Archiv

Karlsruhe/Frankfurt. Ihm wird vorgeworfen, als Mitglied der ausländischen terroristischen Vereinigung "Jabhat al-Nusra" eine Waffenausbildung durchlaufen und dadurch eine schwere staatsgefährdende Gewalttaten vorbereitet zu haben. Der Mann sei 2013 über die Türkei nach Syrien gereist und habe sich dort der islamistischen Gruppierung angeschlossen, teilte die Behörde am Montag mit. Nach der Waffenausbildung habe er sich an einem Kampfeinsatz beteiligt. Mitte 2014 sei der Angeschuldigte wieder nach Deutschland zurückgekehrt und dort im Oktober festgenommen worden. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

Ziel der "Jabhat al-Nusra" sei die gewaltsame Errichtung eines auf der Scharia gegründeten Gottesstaates. Bis Ende 2014 habe die Gruppe in Syrien insgesamt mehr als 1 500 Anschläge verübt, bei denen mindestens 8 700 Menschen getötet worden seien.

dpa

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