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Mutmaßlicher IS-Kämpfer soll hinter Gitter

Prozesse Mutmaßlicher IS-Kämpfer soll hinter Gitter

Wegen Mitgliedschaft in der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) und Kriegsverbrechen in Syrien soll ein 30 Jahre alter Mann zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt werden.

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Anwälte warten in einem Verhandlungssaal.

Quelle: Patrick Pleul/Archiv

Frankfurt/Main. Das beantragte die Bundesanwaltschaft am Montag vor dem Oberlandesgericht Frankfurt. In ihren Schlussvorträgen erklärten die drei Anklagevertreter, es gebe keine Zweifel daran, dass der Angeklagte im September 2013 nach Syrien ausgereist sei, um sich dort dem Kampf des "IS" anzuschließen. Als Kriegsverbrechen werteten sie einen Vorfall, bei dem in der Nähe von Aleppo ein gefallener Gegner entstellt und verhöhnt worden war. Der Angeklagte hatte die Szene mit seinem Mobiltelefon aufgenommen und das Video mit Gebetstexten unterlegt. Zudem forderte er Gesinnungsgenossen zu weiterer Gewalt auf.

Die beiden Verteidiger sollen am (morgigen) Dienstag ihre Plädoyers halten. Die Urteilsverkündung ist bislang für Anfang kommender Woche vorgesehen.

dpa

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