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Moscheen kündigen Zusammenarbeit mit Modellprojekt auf

Gesellschaft Moscheen kündigen Zusammenarbeit mit Modellprojekt auf

Ein Modellprojekt zur Extremismusprävention in Frankfurt steht auf der Kippe. Nach Recherchen von hr-Info haben die Moscheen ihre Zusammenarbeit aufgekündigt.

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Der Halbmond auf dem Minarett.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Frankfurt/Berlin. Das Bundesfamilienministerium, das das Pilotprojekt überwiegend finanziert, bestätigte am Montag: Die drei beteiligten Gemeinden sind bereits im Februar ausgestiegen. Das Integrationsdezernat der Stadt Frankfurt, die das Projekt kofinanziert, sprach am Montag von "Anlaufschwierigkeiten".

Das auf fünf Jahre angelegte Projekt "Extremismusprävention durch professionelle Jugendarbeit" soll laut Eigendarstellung "Moscheegemeinden in die Lage versetzen, ihre Jugendarbeit aufzubauen und zu professionalisieren". Junge Gemeindemitglieder sollen zum Beispiel geschult werden, damit sie gut gegen salafistische Ideologien argumentieren können.

Die Moscheegemeinden hätten angegeben, "dass für sie kein Vorteil aus der Zusammenarbeit erwachse", berichtete ein Ministeriumssprecher in Berlin. Der Träger des Projekts, ein Verein für Bildung und Kultur, sei aufgefordert worden, bis Ende Juli ein überarbeitetes Konzept vorlegen und neue Kooperationspartner benennen. "Auf dieser Basis wird dann eine formale wie fachlich-inhaltliche Neubewertung des Projekts vorgenommen und über die weitere Förderung entscheiden."

dpa

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