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Moscheegemeinden schicken Mahnwachen zu Verlagen

Terrorismus Moscheegemeinden schicken Mahnwachen zu Verlagen

Moscheegemeinden in Deutschland veranstalten am (morgigen) Freitag bundesweit Mahnwachen für Meinungsfreiheit vor Zeitungsverlagen und Fernseh- und Radiosendern.

Köln/Frankfurt/Main. Organisiert werden die Kundgebungen nach den Freitagsgebeten von der Türkisch Islamischen Union der Anstalt für Religion, Ditib. Am prominentesten wird die Veranstaltung vor dem ZDF in Mainz besetzt sein, zu der die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) und CDU-Fraktionschefin Julia Klöckner erwartet werden. Mahnwachen wird es außerdem unter anderem bei RTL in Köln, Springer in Berlin, der "Zeit" und dem "Spiegel" in Hamburg sowie dem SWR in Stuttgart und dem BR in München geben.

In Hessen soll es Mahnwachen vor dem Französischen Generalkonsulat in Frankfurt und der Stadtbibliothek in Neu-Isenburg geben. Politische Stellungnahmen reichten nach den Anschlägen von Paris nicht aus, man müsse auch etwas tun, begründete die Ditib die Aktion. Die Mahnwachen finden nur vor Medienhäusern statt, die ausdrücklich zugestimmt hatten.

dpa

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