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Mit neuem Programm gegen Besucherrückgang in Point Alpha

Gedenkstätten Mit neuem Programm gegen Besucherrückgang in Point Alpha

Mit neuen Ausstellungen in diesem Jahr will die Grenzgedenkstätte Point Alpha ihre zuletzt leicht gesunkenen Besucherzahlen aufbessern. Am 23. Juni wird im ehemaligen US-Militärcamp im osthessischen Rasdorf eine neue Schau zum Alltagsleben der amerikanischen Soldaten eröffnet, die in der Region stationiert waren.

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Neues Programm gegen Besucherrückgang an Gedenkstätte Point Alpha.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Rasdorf/Geisa. "Wir werden rechtzeitig fertig und liegen voll im Plan", sagte Stiftungsdirektorin Ricarda Steinbach.

Im April oder Mai soll eine Ausstellung im Wiesenfelder Turm eröffnet werden. Auf drei Ebenen wird der ehemalige Beobachtungsturm der DDR-Grenzer am Eisernen Vorhang genutzt. Der Turm mit seiner begehbaren Kanzel wurde für 25 000 Euro hergerichtet. Point Alpha thematisiert im Jahresprogramm 2017 auch die Oktoberrevolution vor 100 Jahren in Russland und das Jubiläum zu 500 Jahre Reformation.

Im vergangenen Jahr verzeichnete die Gedenkstätte gesunkene Besucherzahlen. Im Vergleich zu 2015 kamen 2016 etwa 10 000 Gäste weniger. Der Zuspruch lag 2016 bei 91 000 zahlenden oder registrierten Besuchern, wie Steinbach sagte. Es sei normal, dass 2015 - zum 25-jährigen Jubiläum der Wiedervereinigung - mehr Besucher kamen als 2016. 2017 nun will Point Alpha wieder mehr Besucher anlocken, etwa aus Schulen in Hessen und Thüringen, von der Bundeswehr oder Mitarbeiter aus dem Sicherheitswesen.

dpa

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