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Ministerium stoppt Gelder für Anti-Radikalisierungsprogramm

Extremismus Ministerium stoppt Gelder für Anti-Radikalisierungsprogramm

Das Bundesfamilienministerium hat Fördergelder an den Deutsch-Islamischen Vereinsverband Rhein-Main e.V. (DIV) für ein Anti-Radikalisierungsprogramm bei jungen Muslimen gestoppt.

Berlin/Frankfurt/Main. Das sagte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) am Mittwoch in Berlin. Grund ist der Verdacht, dass einige der DIV-Mitglieder extremistische Bezüge haben. "Wir wissen, dass drei der fünf Moscheegemeinden nicht für die Förderung geeignet sind. Deswegen haben wir die Förderung gestoppt", sagte Schwesig.

Nach Angaben des Senders "hr-info" hatten Recherchen ergeben, dass zwei Mitgliedsvereine des Dachverbandes Verbindungen zu den islamistischen Muslimbrüdern haben. Zu Informationen des Senders, wonach es bei neun weiteren Vereinen Anhaltspunkte gibt, dass sie möglicherweise extremistisch sind, könne man nichts sagen, erklärte eine Sprecherin des Ministeriums. Die Fördermittel sollten eingesetzt werden, um junge Muslime an einer Radikalisierung zu hindern.

dpa

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