Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Ministerin Hinz: Städte brauchen auch unversiegelte Flächen

Kommunen Ministerin Hinz: Städte brauchen auch unversiegelte Flächen

Ministerin Priska Hinz (Grüne) hat an die Kommunen in Hessen appelliert, bei der Planung neuer Wohnhäuser Grünflächen nicht zu vergessen. "Es ist eine Gratwanderung, wie viele Erholungsflächen und Frischluftschneisen nötig sind", sagte die für Wohnungsbau und Umwelt zuständige Ministerin der Deutschen Presse-Agentur.

Voriger Artikel
Landtag braucht neues Dach: Zweijährige Bauarbeiten geplant
Nächster Artikel
90 Häftlinge profitieren von weihnachtlicher Milde

Die hessische Umweltministerin Priska Hinz (Bündnis 90/Die Grünen).

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Wiesbaden. Mit dem Klimawandel würden die Städte heißer und extreme Wetterextremen wie Starkregen nähmen zu, weshalb unversiegelte Flächen wichtig seien.

"Das ist eine neue Herausforderung auch für den Städtebau und die Stadtentwicklung", sagte Hinz. Entsprechende Leitlinien würden derzeit erarbeitet. Im Rhein-Main-Gebiet stehe noch viel Fläche innerhalb der Städte zum Wohnungsbau zur Verfügung, laut dem Kataster des Regionalverbandes bis zu 2100 Hektar. Um genügend Wohnungen vor allem in dem Ballungsraum zu schaffen, müssten die Kommunen zusammenarbeiten. "Frankfurt wird nicht alles alleine meistern können, was es an Zuzug gibt", sagte Hinz.

Die Förderprogramme würden gut abgefragt, insbesondere das Investitionsprogramm für die Kommunen KIP. 2016 seien Mittel für 2500 Wohneinheiten bereitgestellt worden, 2013 für 448. "Das ist eine Vervierfachung und es ist immer noch Spielraum da", sagte Hinz.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr