Volltextsuche über das Angebot:

25 ° / 15 ° wolkig

Navigation:
Minister sieht keine Finanznot am Flughafen Hahn

Landtag Minister sieht keine Finanznot am Flughafen Hahn

Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) sieht mit der Option eines 34-Millionen-Euro-Kredits des Landes für den Flughafen Hahn eine gute Grundlage für die Verkaufsgespräche.

Voriger Artikel
SPD: Land schmückt sich bei Wohnungsbau mit fremden Federn
Nächster Artikel
Zukunft der Stiftung "Miteinander in Hessen" fraglich

Passagiertreppen auf dem Vorfeld des Flughafens Hahn.

Quelle: Thomas Frey/Archiv

Mainz. "Das wäre ein Instrument, um Verkaufsverhandlungen weiter zu begleiten und zu ermöglichen", sagte Lewentz am Donnerstag im Landtag in Mainz. Die Gesellschaft Dornbach habe die Finanzlage des Flughafens geprüft und die bisherigen Angebote von Bietern mit einbezogen. "Es ist deshalb von einer positiven Fortführungsprognose auszugehen." Damit wäre ein Kredit möglich. Derzeit lägen "keine Insolvenz-Eröffnungsgründe" vor. Der erste Verkaufsversuch war gescheitert.

Die CDU-Opposition fragte den Minister, inwieweit der Airport Hahn mit dem verlängerten Ryanair-Vertrag attraktiver für Käufer wird. Der Flughafen profitiere von dem um fünf Jahre verlängerten Vertrag, sagte Lewentz. Ryanair sei auch ein einjähriger Vertrag oder eine Ausstiegsoption angeboten worden, die Fluggesellschaft habe die Alternativen aber abgelehnt. CDU-Fraktionsvize Alexander Licht zeigte Zweifel an der Einschätzung der Regierung zu einer positiven Geschäftsprognose des verschuldeten Flughafens. Aufsichtsratschef Salvatore Barbaro (SPD) hatte nach einer Sitzung am Montag gesagt, die Wirtschaftsprüfer hätten die Frage bejaht, ob es "eine überwiegend wahrscheinliche Fortschrittsprognose" gebe.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr