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Minister Dobrindt hält an Machtwort zu "Schiersteiner Brücke" fest

Verkehr Minister Dobrindt hält an Machtwort zu "Schiersteiner Brücke" fest

Auch unter der schwarz-roten Bundesregierung wird es beim umstrittenen Ausbau der chronisch überlasteten Schiersteiner Brücke auf sechs Spuren bleiben. Der neue Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CDU) halte am Machtwort seines Vorgängers fest, teilte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Freitag in Mainz mit.

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Passanten beobachten die Bauarbeiten.

Quelle: R. Holschneider/Archiv

Mainz/Wiesbaden. Rheinland-Pfalz und Hessen sind sich uneins über den Ausbau der Strecke zwischen Mainz und Wiesbaden. Während sich Hessen für durchgehend sechs Spuren ausgesprochen hat, wollte Rheinland-Pfalz auf eine Naturschutzfläche am Rheinufer Rücksicht nehmen und die Fahrbahn teils auf vier Spuren beschränken - bei Bedarf sollten die Standstreifen zugeschaltet werden. 2019 soll das Projekt abgeschlossen sein.

"Die Botschaft ist enttäuschend", sagte Lewentz zur Antwort Dobrindts. Ein Ausbau mit einer sogenannten 4+2-Lösung reiche aus, um die Belastungen in den Verkehrsspitzenzeiten zu bewältigen.

In eines der bundesweit größten Brücken-Bauprojekte investiert der Bund rund 216 Millionen Euro. Die schon heute längste Brücke Hessens aus dem Jahr 1962 verbindet das Land mit Rheinland-Pfalz, über sie verläuft die stark befahrene Autobahn 643.

dpa

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