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Minister: Bund muss Ausbau des Rheins als Transportweg fördern

Verkehr Minister: Bund muss Ausbau des Rheins als Transportweg fördern

Die Verkehrsminister der Rheinanlieger-Länder haben den Bund aufgefordert, den Rhein für den Gütertransport attraktiver zu machen. Straße und Schiene allein könnten die zu erwartenden Zuwächse beim Gütertransport nicht bewältigen, sagte Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) am Montag in Mannheim.

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Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen).

Quelle: Christoph Schmidt/Archiv

Mannheim. Daher müsse der Bund bedeutende Wasserwege wie den Rhein bei der Infrastrukturplanung besonders berücksichtigen.

Der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Roger Lewentz (SPD) sagte, eine Verdoppelung des Transportvolumens auf dem Rhein sei möglich. Dazu müsse aber viel getan werden. So müsse der Rhein durchgehend mindestens 2,10 Meter tief sein. Die Rhein-Anrainer hätten eine Liste mit 36 Projekten beim Bund eingereicht, die nun bewertet werden müssten. Dazu zählten Brückenanhebungen, Schleusenerneuerungen und die Vertiefung der Fahrrinnen.

Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) forderte bei der Konferenz von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen, wenigstens ein Teil dieser Maßnahmen müsse in den nächsten 15 Jahren umgesetzt werden. Die Zuwächse beim Gütertransport allein auf die Straße zu verlagern, würde die Umwelt enorm belasten. Auch die Schiene sei wegen der Lärmbelastung und der bereits jetzt bestehenden Kapazitätsprobleme keine echte Alternative.

dpa

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