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Minister Al-Wazir fordert nach Baubeschluss weiteren Lärmschutz

Luftverkehr Minister Al-Wazir fordert nach Baubeschluss weiteren Lärmschutz

Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) hat zurückhaltend auf den Beschluss des Frankfurter Flughafenbetreibers reagiert, mit dem Bau eines dritten Terminals an Deutschlands größtem Airport zu beginnen.

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Al-Wazir kündigte Forderung nach mehr Lärmschutz an.

Quelle: C. Schmidt/Archiv

Frankfurt/Main. Mit Blick auf die Befürchtung von Ausbaugegnern, die noch mehr Fluglärm erwarten, sagte er, Fraport-Chef Stefan Schulte habe stets betont, dass ein "neues Terminal alleine noch keinen zusätzlichen Lärm verursacht". Al-Wazir kündigte am Mittwoch an: "Wir werden den Vorstand beim Wort nehmen und weitere Lärmschutzmaßnahmen einfordern."

Es sei das Recht der Fraport AG, von ihrer Baugenehmigung für Terminal 3 Gebrauch zu machen, erklärte Al-Wazir weiter und sprach von einer "unternehmerischen Entscheidung". Die politischen Grundsatzentscheidungen und der Planfeststellungsbeschluss zum Flughafenausbau lägen viele Jahre zurück, betonte er.

Seine Partei hatte im Landtagswahlkampf 2013 gegen ein neues Terminal gekämpft. Seit 2014 sitzen die Grünen gemeinsam mit der CDU, die für den Bau eingetreten ist, am Kabinettstisch in Wiesbaden. Das Land Hessen ist größter Anteilseigner der Fraport.

dpa

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