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Metropolregion Rhein/Main: Erklärung in der Paulskirche geplant

Kommunen Metropolregion Rhein/Main: Erklärung in der Paulskirche geplant

Die Zusammenarbeit mit der Region ist für Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) seit Beginn seiner Amtszeit eines der wichtigsten Themen. Das Oberhaupt der fünftgrößten deutschen Stadt hat sich jetzt die Paulskirche ausgesucht, um mit zahlreichen Oberbürgermeistern, Bürgermeistern und Landräten eine "Erklärung zur Zukunft der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main" zu verabschieden.

Frankfurt/Main. Dabei bekommt er prominente Unterstützung: Martin Schulz, der Präsident des Europäischen Parlaments, wird bei der Konferenz am Freitag in der Paulskirche sprechen. Die Städte Mainz und Aschaffenburg beteiligen sich ebenfalls.

Es gibt aber auch Kritik: Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) hatte in einem bekanntgewordenen Brief kritisiert, dass die schwarz-grüne Landesregierung in Wiesbaden nicht von Anfang an mit einbezogen worden sei. "Wir sollten in der Regionalpolitik nicht mit Blick auf den vermeintlichen schnellen Tageserfolg Events um des Events Willen produzieren, sondern vielmehr nachhaltige Projekte auf den Weg bringen, die auf lange Sicht die Zukunft in Frankfurt Rhein-Main gestalten", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Die Fraktionen im Landtag waren sich Ende März einig, dass die Metropolregion mit ihren rund 5,6 Millionen Bewohnern weiterentwickelt werden soll. Umstritten blieben allerdings die erforderlichen Schritte.

dpa

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