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Mehrwegbecher: Hessen will Bonus beim "Coffee to go"

Umwelt Mehrwegbecher: Hessen will Bonus beim "Coffee to go"

Beim "Coffee to go" werden bundesweit jährlich nach Schätzungen rund 2,6 Milliarden Einwegbecher verbraucht. Das Land Hessen hat jetzt dem Handel vorgeschlagen, Kunden einen Anreiz zum Verzicht auf die Plastikbecher zu geben.

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Der Coffee-to-go-Boom verursacht in Deutschland ein großes Müllproblem.

Quelle: I. Kjer/Symbolbild

Wiesbaden. Wenn Kaffeefreunde ihre eigenen Mehrwegbecher mitbringen, könne ein Preisnachlass von zehn Cent gewährt werden, regt Hessens Umweltministerin Priska Hinz an. In einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden Brief hat die Grünen-Politikerin Handelsketten, Großbäckereien, Raststätten und Verbände zur Teilnahme an der Initiative "BecherBonus" aufgerufen.

Hinz hält eine freiwillige Lösung für besser als die Einführung eines Pfands oder die Erhebung einer Abgabe auf Einwegbecher. Lebensmittelrechtliche Bedenken beim Nachfüllen von Mehrwegbechern in Kaffeehäusern, Bäckereien oder Raststätten sieht die Ministerin nicht. Das Verkaufspersonal müsse darauf achten, dass die Becher nicht den Abfüllstutzen in Berührung komme. Oder man könne den Kaffee von einem separaten Gefäß in die Mehrwegbehälter umfüllen.

Es gebe bereits erste positive Rückmeldungen, hieß es. Durch Einwegbecher fallen bundesweit nach Angaben des Umweltministeriums jedes Jahr rund 40 000 Tonnen Müll an.

dpa

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