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Mehrgenerationenhäuser fordern bessere Finanzierung

Gesellschaft Mehrgenerationenhäuser fordern bessere Finanzierung

Vertreter von Mehrgenerationenhäuser haben eine dauerhaft bessere Finanzausstattung gefordert. "Wir wollen nicht mehr als Projekt, sondern als Institution vor Ort anerkannt sein", sagte Christiane Kompch-Maneshkarimi vom Mehrgenerationenhaus in Oestrich-Winkel am Donnerstag auf der Seniorenmessen SenNova in Frankfurt.

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Mehrgenerationenhaus.

Quelle: David Ebener/Archiv

Frankfurt/Main. Derzeit erhalte jedes Haus rund 40 000 Euro für Personal- und Sachkosten im Jahr, den größten Teil vom Bund. Jede Einrichtung bekomme zudem noch Geld für unterschiedliche Projekte. Im hessischen Sozialbudget seien für 2015 insgesamt 400 000 Euro eingestellt.

Rund 450 Mehrgenerationenhäuser gibt es in Deutschland, 28 davon in Hessen. Die Begegnungsstätten für Jung und Alt sind in Landesnetzwerken organisiert. Ein Bundesnetzwerk werde sich im Herbst gründen. Träger und Angebot der Mehrgenerationenhäuser sind völlig unterschiedlich. Sie reichen von der Demenzberatung bis zur generationsübergreifenden Freizeitgestaltung. Träger sind beispielsweise Kommunen, Diakonie und Mütterzentren. "Wir machen, was vor Ort gebraucht wird", sagte Kompch-Maneshkarimi.

dpa

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