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Mehr als 4500 Menschen von Sicherheitsbehörden abgehört

Kriminalität Mehr als 4500 Menschen von Sicherheitsbehörden abgehört

Hessische Sicherheitsbehörden haben 2014 die Kommunikation von mehr als 4500 Menschen abgehört. Die Kosten dafür beliefen sich auf rund 3,1 Millionen Euro. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage des FDP-Abgeordneten Wolfgang Greilich (FDP) hervor.

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Über 4500 Menschen wurden 2014 von Behörden in Hessen abgehört.

Quelle: Christian Charisius/Archiv

Wiesbaden. Endgültige Zahlen für das Jahr 2015 lagen dem Ministerium demnach noch nicht vor.

Am häufigsten waren 2014 Drogendelikte der Anlass: In 2650 Fällen nennt das Innenministerium Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz als Grund für Überwachungsmaßnahmen. Sonst ging es häufig um Fälle von Bandendiebstahl (985), Raub und Erpressung (676) oder Mord und Totschlag (659). In 935 Fällen wurden Abhörmaßnahmen nachträglich gestoppt, weil die rechtlichen Voraussetzungen für eine Überwachung nicht gegeben waren.

dpa

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