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Mehr als 20 000 Schüler in Hessen können nicht Deutsch

Schulen Mehr als 20 000 Schüler in Hessen können nicht Deutsch

Die Zahl der Schüler ohne Deutschkenntnisse hat sich binnen weniger Jahre in Hessen nahezu verfünffacht. Derzeit würden zwischen 20 000 und 25 000 "schulische Seiteneinsteiger" im Bundesland unterrichtet, berichtete Kultusminister Ralph Alexander Lorz im Redaktionsgespräch der Deutschen Presse-Agentur.

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Deutschübungen sind während eines Deutschkurses an einer Tafel zu sehen.

Quelle: Bernd Wüstneck/Archiv

Frankfurt/Wiesbaden. Vor dem starken Zuzug von Flüchtlingen seien es meist um die 5000 gewesen. "Das fordert unser System natürlich gewaltig", sagte der Minister.

Aber nicht alle Kinder, die sprachlich gefördert werden müssen, sind Flüchtlinge: Wie viele genau ist unklar, da in der Schulstatistik der Flüchtlingsstatus als solcher nicht erfasst wird. Das Kultusministerium geht von 13 500 bis 15 000 aus: So viele kommen aus den zehn Staaten, aus denen die meisten Asylbewerber stammen, wie zum Beispiel Syrien.

Genügend Pädagogen gebe es, sagte Lorz. "Es sind genug Lehrer auf dem Markt und wir investieren stark in Weiterqualifikation, um die Versorgung gewährleisten zu können", sagte Lorz. Hessen habe schon 2000 Lehrerstellen für die Deutschförderung zur Verfügung gestellt. Auch für den Haushalt 2017 erwartet Lorz "einen signifikanten Aufwuchs - weil es gar nicht anders geht".

dpa

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