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Mehr Zelte für Flüchtlinge: Mehr als 7000 Neuankömmlinge

Flüchtlinge Mehr Zelte für Flüchtlinge: Mehr als 7000 Neuankömmlinge

Hessen stellt weitere Zelte auf, um Flüchtlinge unterzubringen. Diese werden provisorisch im mittelhessischen Marburg auf einem Sportplatz eingerichtet, wie die Stadt sowie das Regierungspräsidium Gießen (RP) am Dienstag mitteilten.

Marburg. Damit soll Hessens volle Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende entlastet werden. Angesichts eines neuen Höchststandes von mehr als 7000 dort untergebrachten Menschen habe man kurzfristig reagieren müssen. Die Zelte dienen demnach als "Puffer", um Spitzenzeiten und den Sommer zu überbrücken, bis weitere Außenstellen der Erstaufnahme unter anderem in Büdingen öffnen.

Nach Angaben der Stadt Marburg werden die ersten Zelte ab (dem morgigen) Mittwoch aufgebaut. Bis zu 500 Menschen sollen dort unterkommen, wie eine RP-Sprecherin berichtete.

Seit Monaten kommen immer mehr Flüchtlinge auch nach Hessen, das Land muss seine Kapazitäten daher stetig aufstocken. Ende Juni zählte das zuständige Gießener RP knapp 6000 Menschen, die in der Aufnahmestelle in Gießen und weiteren Standorten lebten. Nun, zwei Wochen später, sind es noch einmal gut 1000 mehr.

Bereits im Mai eröffnete in Neustadt (Kreis Marburg-Biedenkopf) eine Außenstelle von Hessens Erstaufnahme, seit Mitte Juni kommen Neuankömmlinge auch in Zelten in Gießen und Wetzlar unter. Im August sollen zudem in eine Kaserne im osthessischen Rotenburg Asylbewerber einziehen, im Herbst auch in Büdingen (Wetteraukreis). Das Land erwartet in diesem Jahr insgesamt 40 000 Flüchtlinge.

dpa

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